Stadtpfarrkirche Allgemein

Unsere Stadtpfarrkirche

Patrozinium
Jede katholische Kirche ist dem Schutz, dem Patronat einer/s Heiligen unterstellt. Unsere Pfarrkirche haben unsere Vorfahren dem Schutz einer Frau, der Gottesmutter Maria unterstellt. Maria werden nun viele Nuancen des Lebens und damit auch Feste zugeschrieben. Bei unserem Patrozinium Maria Himmelfahrt geht es um den “Heimgang” Mariens. Der oströmische Kaiser Mauritius (+620) legte das Fest auf den 15. August. Durch Papst Sergius I. wurde es in den römischen Festkalender übernommen. 1950 wurde durch Papst Pius XII. der Glaubenssatz von der leiblichen Aufnahme Mariens in den Himmel verkündet. Die Betonung der Leiblichkeit und der Schöpfung stehen an diesem Tag  m Vordergrund. Deshalb werden an diesem Tag aufgrund der Freude über die Schönheit der Natur Kräuterbuschen gesegnet. Wir betätigen uns außerdem mit Leib und Seele an diesem Fest, indem wir uns am Nachmittag auf das Fahrrad schwingen und in einer Biker-Wallfahrt an Kapellen und Marterl – aber auch im Gasthaus – Einkehr halten und die Schönheit unserer Stadtpfarrei erkunden. Stadtpfarrer Msgr. Kajetan R. Steinbeißer
Kirchenorgel
An Weihnachten 1973 wurde die jetzige Kirchenorgel in einem Barockgehäuse aus dem Jahre 1720 errichtet. Einige Register stammen aus dem Pfeifenmaterial der alten Orgel, die im Rahmen der Kirchenrenovierung 1972/73 abgebaut wurde. Mit dem Neubau beauftragte man die Orgelbaufirma M. Weise aus Plattling. Im Barockgehäuse, das durch zwei Pedaltürme erweitert wurde, präsentiert sich eine Orgel mit 27 klingenden Registern (2058 Pfeifen) verteilt auf zwei Manuale und Pedal. Dieses Instrument ermöglicht die Wiedergabe von Orgelliteratur aller Stilepochen. Am 24. April 1974 erhielt die Orgel die kirchliche Weihe durch Herrn Generalvikar Anton Geyer. Ihr Klangbild passt gut in die Akustik des Grafenauer Kirchenraumes und bei Konzerten und Gottesdiensten erklingen ihre Instrumente zur Ehre Gottes. Das Hauptwerk (I. Manual, C-g”’, 56 Noten) besteht aus zehn, das schwellbare Kronenwerk (II. Manual, C-g”’, 56 Noten) aus neun und das Pedal (C-f’, 30 Noten) aus acht Registern. Der Spieltisch ist freistehend mit einem Blick zur Orgel. Mechanisch ist die Spieltraktur, elektrisch die Registratur. Je Manual ist ein Tremulant eingebaut. Über die Manualkoppel II/I und die Pedalkoppeln I und II lassen sich die Instrumente untereinander verknüpfen. Als Spielhilfen gibt es zwei freie Kombinationen, eine freie Pedalkombination, Tutti und Auslöser. Sie alle sind über Druckknöpfe und Fußtritte schaltbar. Die fünf Zungenregister lassen sich über Einzelabsteller ausschalten. Die größte Pfeife der Orgel (Posaune 16′) ist 4,8 m lang, die kleinste Pfeife (Cymbel 1/2′) hat eine Länge von etwa 6 mm. Organist Max Frankl